Erziehungspartnerschaft mit den Familien

Der Kindergarten hat die Aufgabe dazu beizutragen, dass das „Recht (des Kindes) auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit“ verwirklicht werden kann (wie es in § 1Abs. 1SGB VIII – KJHG formuliert ist).


Eine konstruktive und vor allem vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen unserer Kindertageseinrichtung und den Eltern ist eine fundamentale Voraussetzung für eine erfolgreiche pädagogische Arbeit mit Ihren Kindern.

Die Bedeutung einer harmonischen Erziehungs-Partnerschaft, das Miteinander, hat für uns eine hohe Priorität. Diese Harmonie überträgt sich auf das Kind und gibt ihm ein gutes Gefühl in unserem Haus, willkommen zu sein.

  • Der Kindergarten bietet ein individuelle Planung für jedes Kind und gibt individuelle Rückmeldungen für die Eltern.
  • Erzieher/innen beobachten die Kinder in ihrem System (Mensch und Umwelt).
  • Individuelle Entwicklungsdokumentationen verdeutlichen die Weiterentwicklung ihres Kindes.
  • Förderungen passieren individuell und personenzentriert.
  • Eltern beobachten ihre Kinder zuhause und tauschen sich mit dem Fachpersonal aus.
  • Die Lebenssituation der Familie wird einbezogen, z. B. durch Hausbesuche.
  • Eltern halten besondere Erlebnisse ihrer Kinder in einem Familienalbum fest.
  • Der Kindergarten arbeitet nach dem Bezugserzieher/-in Prinzip.
  • Es gibt ein Elterncafé zum Klönen und gemeinsamen Austausch.
  • Es gibt Angebote von Eltern für Eltern (Nachbarschaftshilfe).
  • Eltern bringen sich mit eigenen Ideen in die Kita ein.
  • Vermittlung von Babysittern (schwarzes Brett).
  • Aushänge und Information über Freizeitangebote, Flohmärkte etc.
  • Bildungsangebote für Eltern.
  • Elternkurse/Elternabende zu spezifischen Thematiken.
  • Vernetzungen zu externen Fachdienstleistern.
  • Serviceangebote, wie flexible Anwesenheits-, Bring- und Abholzeiten, Ad-hoc Betreuung, Vermittlung von Tagespflege u. v. m.
  • Informationsaustausch unter Eltern.

Im Kindergartenalltag bedeutet das…

  • Erstgespräche/Elterngespräche
  • Eltern-Kind-Tag/Großelterntag
  • Kita-Fest
  • Hospitation im Gruppenalltag
  • Feste und Feiern (Geburtstage, Weihnachten etc.)
  • Tür- und Angelgespräche
  • Elternabende
  • Beteiligung an Projekten und Ausflügen
  • Wahl zum Elternbeirat
  • Mitgestaltung an Teilbereichen der Kita
  • Begleitung beim Turnen
  • Durchführung von ehrenamtlichen Tätigkeiten
  • Aktivitäten gemeinsam mit dem Kind
  • Mitgestaltung des LIO-Buches
  • u. v. m.

Erziehungspartnerschaft bedeutet für uns, dass Eltern und das pädagogische Fachpersonal Hand in Hand zusammenarbeiten.

Der pädagogische Beirat und der Elternstammtisch


Der pädagogische Beirat

Einmal im Jahr, zu Beginn eines Kindergartenjahres, wird der pädagogische Beirat gewählt. Hierfür gibt es einen separaten Elternabend, zu dem alle Eltern der Kindertagesstätte eingeladen werden. Die ordentliche Amtslaufzeit beträgt ein Jahr.

Der pädagogische Beirat setzt sich aus zwei gewählten Vertreter/-innen (Eltern) aus jeder Kindergartengruppe zusammen (Krippe und Regel- /AÜ-Gruppe).

Im Sinne der Gleichberechtigung sollen weibliche und männliche Eltern den Beirat vertreten, sodass für Mütter und Väter der Einrichtung jeweils ein Ansprechpartner des gleichen Geschlechtes zur Verfügung stehen.

Unser Elternrat setzt sich somit aus acht Elternvertretern zusammen. Der Beirat trifft sich regulär einmal pro Quartal, um über aktuelle Angelegenheiten zu sprechen.

Neben dem Trägervertreter bzw. der Kindergartenleitung und den Elternvertretern nimmt je ein Mitarbeiter der Bereiche U3/Ü3 der Kindertagesstätte und ggf. ein Vertreter der örtlichen Schulen oder den Behörden teil. Sondergäste sind nicht ausgeschlossen.

Die Mitglieder des pädagogischen Beirats können Einfluss auf das Geschehen und die täglichen Arbeit im und am Kindergarten nehmen und erhalten Einblicke in gesetzliche Vorgaben und Rahmenbedingungen der Kindergartenarbeit.

Sie fungieren ebenso als Ansprechpartner/ Vermittler zwischen Eltern und Erziehern/ -innen bei sensiblen Angelegenheiten.

Der Elternstammstisch

Ein neues Angebot, das sich an alle Eltern richtet und besonders alleinerziehenden Müttern und Vätern gute Kontakte ermöglichen will, ist der Elternstammtisch des Kindergartens.

Beschwerdemanagement

Wir nehmen nicht nur positive Rückmeldungen und Wünsche entgegen, sondern auch Kritik!


Beschwerden werden bei uns gehört, respektiert und eine gemeinsame Klärung gesucht. Eine offene, wertschätzende und positive Kommunikation ist uns dabei sehr wichtig.

Unser Ziel ist es, unsere Arbeit und deren Qualität permanent weiterzuentwickeln und zu verbessern. Wir bitten um Ihre Mitarbeit. Teilen Sie uns Anregungen und Kritik einfach mit. Ein konstruktiver Meinungsaustausch ist stets gewünscht. Es kann sich nur etwas bewegen und verbessern, wenn Probleme, Sorgen und Anliegen offen und ehrlich kommuniziert werden.

Ihre Rückmeldungen werden bei uns sensibel, bei Bedarf diskret und mit Vertrauensschutz behandelt.

Sie haben ein Anliegen und können es aus persönlichen Gründen nicht direkt mit der betroffenen Person oder der Leitung kommunizieren? Dann sprechen Sie vertrauensvoll Ihren Elternbeiratsvertreter der Gruppe an. Er hilft und vermittelt gerne weiter, bei Bedarf auch anonym.

Ihre Beteiligung an unserer täglichen Arbeit ist uns wichtig und Bestandteil unseres Konzeptes. Gleichzeitig möchten wir Ihnen einige Unsicherheiten nehmen.

Haben Sie Fragen? Bitte sprechen Sie uns an. Wir sind gerne für Sie da!